
LivableCities
Forschungsprojekt
Blue-green infrastructures (BGI) for livable and sustainable cities (LivableCities)
imove-Projektbearbeitung
Projektlaufzeit
01.2026 - 06.2029
Projektpartner
Partnerstädte: Antwerpen (BE), Cork (IE), Landau (DE), Saarlouis (DE), Strasbourg (FR), Utrecht (NL)
Wissenspartner: IZES gGmbH (Lead-Partner, DE), Plante & Cité (FR), RPTU (DE), Uni Gent (BE)
Berufsbildungszentren: Afpa (FR), SFP (LU)
Kommunikation: BUILDERS (FR)
Beteiligte Fachgebiete der RPTU:
Lehr- und Forschungseinheit Physische Geographie und Fachdidaktik (PhysGeo)
Lehrstuhl Stadtplanung (SP)
Institut für Mobilität und Verkehr (imove)

Projektzusammenfassung
In LivableCities arbeiten 6 NWE-Städte und 7 Partner aus wichtigen Akteursgruppen zusammen, um gemeinsame Herausforderungen als Folge nicht-nachhaltiger Stadtentwicklung zu adressieren: Biodiversitätsverlust, Luftverschmutzung und Klimaanfälligkeit. Starke Versiegelung hat Grünflächen verdrängt, Bodenfunktionen beeinträchtigt, Lebensräume verkleinert, Hitzeinseln verstärkt, die Versickerung eingeschränkt und die Luftqualität verschlechtert – 2022/23 besaß keine NWE-Stadt eine „gute“ Luftqualität. Als Gegenmaßnahmen werden blau-grüne Infrastrukturen (BGI) umgesetzt, ohne jedoch „herausfordernde Räume“ zu adressieren: Flächen, die durch frühere Planungen und mangelnde Pflege hohe Versiegelungsgrade, Biodiversitätsverluste und Nutzungskonkurrenzen aufweisen (z. B. Verkehrsinfrastruktur, grüne Wüsten, enge Straßen). LivableCities konzentriert sich daher auf die Schaffung, Ausweitung und Verbindung von BGI auf verschiedenen Ebenen, um BGI in den 6 NWE-Städten zu erhöhen, „herausfordernde Räume“ in BGI-Netzwerke einzubinden und die Biodiversität, die Luftqualität und die Klimaresilienz zu fördern.
LivableCities verbindet Politik, Planung, Praxis und Kapazitätsaufbau: Die Städte entwickeln (und nutzen) eine gemeinsame BGI-Strategie (Zielstellung) und einen BGI-Aktionsplanungsrahmen (Umsetzungsinstrumente). Sie entwickeln gemeinsam 3 Pilotmaßnahmen (BGI-Netzwerke, blau-grüne Quartiere und Mikrohabitate), bewerten die Auswirkungen auf Biodiversität, Luftqualität und Klimaresilienz und erarbeiten 3 Praxis-Lösungen: einen Planungsansatz für BGI-Netzwerke („nexus“), ein Toolkit für BGI auf Quartiersebene („patches“) und ein Manual für modulare BGI-Typologien („plug-ins“). Gemeinsame Schulungsprogramme stärken die Kapazitäten für BGI in Wissenschaft, Verwaltung, Planung, Politik, Praxis und Bürgerschaft/Zivilgesellschaft.
Alle Partner kooperieren transnational und bringen Wissen zu BGI, Politik, Planung, Bildung, Biodiversität, Luftqualität, Klimaanpassung und Kommunikation ein.
Material und Projektinformationen

