Experimentalpavillon aus ultrahochfestem Beton

 

Auf dem Campus der Technischen Universität Kaiserslautern wurde am 09. Mai 2007 mit
der Aufstellung eines Experimentalpavillons aus ultrahochfestem Stahlfaserbeton ein inter-
disziplinäres Forschungsvorhaben von Architekten und Bauingenieuren abgeschlossen. Die
Konstruktion aus ultrahochfestem Stahlfaserbeton ist das erste eigenständige Bauwerk in
Deutschland, bei dem ausschließlich selbstverdichtender Stahlfaserbeton mit Schwindab-
sorbern (zur Verringerung des autogenen Schwindens) eingesetzt wurde.

Dieser Werkstoff erlaubt minimale Bauteildicken bei sehr hoher Belastung. Die acht extrem
dünnen Flügelstützen mit Wandstärken von 15-30 mm demonstrieren die Leistungsfähigkeit
des High-Tech-Betons.

Bei diesem Projekt kooperierten die Fachgebiete

- Bauteilorientierte Entwurfskonzepte (Jun. Prof. Dr.-Ing. Matthias Castorph),
- Massivbau und Baukonstruktion (Prof. Dr.-Ing. Jürgen Schnell) und
- Baustofftechnologie (Prof. Dr.-Ing. Viktor Mechtcherine).

 

Die Entwicklung der Betonrezeptur wurde im Fachgebiet Werkstoffe im Bauwesen (vormals Baustofftechnologie und Bauschadenanalyse) durchgeführt.