Der Konstruktive Jahresbericht 2018 ist da!

In ihrem Jahresbericht informieren die Fachgebiete des Konstruktiven Ingenieurbaus der Technischen Universität Kaiserslautern über aktuelle Forschungsprojekte, Veranstaltungen und viele weitere Ereignisse des Jahres 2018.

Prof. Breit zum Gutachter für die IGF berufen

Bei der AiF-Gutachterwahl wurde Prof. Breit zum Gutachter für die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) für den Bereich Wissenschaft in die Gutachtergruppe 1 Werkstoffe, Untergruppe 1.3 Nichtmetallische, anorganische Werkstoffe gewählt.

Die Berufung erfolgt im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) als Fördermittelgeber für die Amtszeit 1.1.2019 bis 31.12.2021.

Die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) schlägt eine Brücke zwischen Grundlagenforschung und wirtschaftlicher Anwendung. Unter dem Dach der AiF-Forschungsvereinigungen werden neue Technologien für gesamte Branchen und zunehmend branchenübergreifend aufbereitet, um die Wettbewerbsfähigkeit mittelständischer Unternehmen zu erhalten und zu stärken. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert die IGF mit öffentlichen Mitteln.

Das qualitativ hochwertige und unabhängige Gutachterwesen der AiF trägt wesentlich zur Wertschätzung der IGF in Politik und Wirtschaft bei.

Pack die Badehose ein ...

Der 50er Jahre Hit hätte ein passendes Motto für die diesjährige Exkursion im Fach Umweltverträglichkeit von Baustoffen abgegeben.

Wie in den vergangenen Jahren führte der Weg zur Recyclinganlage und ins Kieswerk Gimbsheim II (Talaue) der Firma Büttel in Worms.

Bei strahlendem Sonnenschein lud der unmittelbar angrenzende Baggersee zu einer erfrischenden Abkühlung ein, die man aber nur wahrnehmen konnte, wenn man neben der obligaten Warnweste und festem Schuhwerk auch Badesachen im Reisegepäck hatte.

Der Zahn der Zeit ...

Die Exkursion im Rahmen der Lehrveranstaltung „Baustoffe und Instandsetzungsmaßnahmen in der Denkmalpflege“ führte in diesem Jahr zur Versöhnungskirche in Kaiserslautern.

Der Gebäudekomplex, bestehend aus Kirchengebäude, Gemeindehaus, Pfarrhaus und Kindergarten, wurde in den Jahren 1968 bis 1974 in Stahlbetonbauweise errichtet und ist mittlerweile in die Jahre gekommen und in einem Zustand, der eine Sanierung erforderlich macht.

Die verantwortliche Architektin Frau Uhrig erläuterte den Studierenden die Schäden an der Bausubstanz und zeigte die im Rahmen der Sanierungsplanung zu beachtenden Randbedingungen auf.

3D Concrete Printing - 3D Betondruck

Additive Fertigungsverfahren bieten gegenüber anderen Verfahren eine Vielzahl von Vorteilen, die insbesondere bei der Produktion freigeformter Bauteile zum Tragen kommen. Das Pulverdruckverfahren ermöglicht die Herstellung filigraner, individueller und topologieoptimierter Strukturen ohne zusätzliche Hilfs- bzw. Stützkonstruktionen, welche mit der herkömmlichen Schalungstechnik sowie dem ebenfalls bekannten 3D-Druckverfahren Contour Crafting im Bereich von Überhängen oder Hohlräumen nicht zu realisieren wären. Im ersten Schritt wurde an der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) am Fachgebiet Werkstoffe im Bauwesen (FWB) die trockenen Compounds im Hinblick auf die Verarbeitbarkeit und die erreichbare Festigkeit entwickelt und optimiert. Anschließend wurden mit der optimierten Zusammensetzung freigeformte Exponate hergestellt, um die Leistungsfähigkeit dieses innovativen Herstellverfahrens demonstrieren zu können. Aufgrund der stetigen Entwicklung des Compounds und der Reaktionsflüssigkeit ist es gelungen bauübliche Festigkeiten zu erreichen. Des Weiteren ermöglicht eine Partikelzusammensetzung im Mikrometerbereich eine hohe detailgetreue Darstellung der zu erzeugenden Exponate.

 

Welche Vision sich hinter dem additiven Fertigungsverfahren verbirgt und wie der Prozess eines 3D-gedruckten Betonkörpers im Pulverdruckverfahren aussieht, wird mit den beiden YouTube-Videos verdeutlicht.

 

Video-Links:

3D Concrete Printing

3D Druck von Beton – Fachgebiet Werkstoffe im Bauwesen

R-Beton bei der HighTechMatBau-Konferenz in Berlin

Am 31. Januar 2018 fand im Berlin Congress Center (bcc) die HighTechMatBau-Konferenz für Neue Materialien im Bauwesen statt, zu der Frau Liane Horst als Stellvertreterin des Bundesministeriums für Bildung und Forschung über 400 angemeldete Teilnehmer begrüßen konnte. Vorgestellt wurden aktuelle Forschungsergebnisse aus laufenden Projekten der Fördermaßnahme HighTechMatBau des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Organisiert wurde die Veranstaltung mit vom Projektkonsortium des Transferprojekts WiTraBau unter Führung des DAfStb.  

Auch das von der TUK initiierte Projekt „R-Beton – Ressourcen schonender Beton – Werkstoff der nächsten Generation“, wurde bei der Konferenz präsentiert. Herr Prof. Breit stellte in einem Vortrag die Projektstruktur und erste Ergebnisse stellvertretend für alle sieben Projektpartner den vor. Auch in der Demonstratoren-Ausstellung konnten sich die interessierten Teilnehmer an einem eigenen R-Beton-Stand mit Poster, Demonstratoren und einer Fotodokumentation zum Bau des Großdemonstrators Small House III auf dem Campus der TUK davon überzeugen, dass die Ergebnisse aus R-Beton reif für die Regelwerksetzung und breite praktische Umsetzung sind.

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